Bloggen ohne eigenes Blog?

#Blogparade – Erfolgreich Bloggen ohne eigenes Blog? - Florian Brandhoff

Dieser Artikel ist Teil der #Blogparade von Meike Leopold „Erfolgreich bloggen ohne eigenes Blog?“.

Im Oktober 2015 habe ich dieses Blog ins Leben gerufen. Es dient mir als persönliche Schaltzentrale von allem „nicht-Beruflichen“. Ich verlinke von hier aus zum Beispiel direkt zu meinem Fotoblog, meinem Triathlon-Blog sowie meinem Foodblog. Auf der Beitragsseite finden sich für 2016 die Projekte „Reading Challenge 2016“ und das Dauer-Projekt, jede Woche einen Beitrag zu schreiben. Hier der aktuellste Eintrag: Woche 5-2016.

Jetzt könnte man meinen, das wäre ganz schön viel Aufwand für eigentlich „privaten“ Content. Na ja, und dem müsste ich wohl zustimmen. ABER…es ist irgendwie in mir der Wunsch gereift im letzten Jahr, alles (auch Persönliches) lieber über eine Webseite zu veröffentlichen als (nur) über das Social Web. Also eine selbstgehostete Lösung statt nur über das Social Web zu gehen. Ich gehöre zwar nicht zu denen, die sich unfassbar viele Gedanken dazu machen, ob z.B. Facebook auch in 2 Jahren noch da sein wird (was ich aktuell doch annehmen würde). Trotzdem war der Wunsch größer, meine Sachen auf meiner Plattform zu haben. Die Links zu den einzelnen Blogbeiträgen kann man ja wunderbar bei Facebook posten und ist so nicht eingeschränkt dort.

Berufliche Dinge veröffentliche ich auf meinem beruflichen Blog, auf Medium, auf LinkedIn Pulse und auf dem Blog des Gemeinschafts-Projekts Zukunftswerkstatt KMU.

Medium habe ich dabei bisher nur als Off-Topic-Blog behandelt, wenn etwas nicht wirklich gut auf meine berufliche Webseite gepasst hat. Mir gefällt auch die Optik von Medium sehr gut. Hier der meistgelesene Artikel von mir auf Medium, der auch hier von der Technischen Hochschule Mittelhessen verlinkt wurde.

Entwicklung der Blogosphäre

Ich verfolge nach wie vor sehr viele Blogs und genieße es, tolle Beiträge zu lesen und Neues zu entdecken. Das Plattformen wie Facebook (Notes) und LinkedIn (LinkedIn Pulse) in diesen Markt drängen finde ich nicht weiter verwunderlich. Eher im Gegenteil, denn deren Ziel ist ja, uns alle möglichst lange auf deren Seiten zu binden. Das kann man über besseren und ausführlicheren Content sehr gut umsetzen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker

Wenn es um berufliche Publikationen geht, geht imho kein Weg an einer Veröffentlichung auf der eigenen Webseite vorbei. Ob eine Zweitverwertung auf Facebook (Notes?) oder Ähnlichem erfolgt, kann dahinstehen. Jetzt könnte man sich fragen, ob es nicht eigentlich egal ist, wo wir unsere Beiträge schreiben. Für „private Angelegenheiten“ (Hobbies?) finde ich das auch eine absolut berechtigte Frage, denn ein großer Vorteil ist, dass bei Facebook-Notes & Co. keinerlei Aufwand für die Verwaltung anfällt.  Aber für berufliche Zwecke wäre mir das zu riskant.

tl;dr

Für normale Leute ist es (fast) egal, wo sie veröffentlichen. Für „Andere“ kann es durchaus im Rahmen einer Strategie Sinn machen, direkt auf Plattformen (wie Facebook Notes oder LinkedIn Pulse) zu veröffentlichen. Ich sehe da nicht eine Lösung für Alle, sondern eine bunte Mischung in vielen möglichen Schattierungen.

Was denkst Du?

  • Meike Leopold

    Hallo Florian, wow, du bist ja ein Vollzeit-Blogger! 🙂 Danke für deinen interessanten Beitrag! PS dein Über mich ist wirklich sehr nett zu lesen 🙂 viele Grüße, Meike

    • Hallo Meike, danke für das nette Feedback. Vor der Frage Deiner Blogparade stehen sicher sehr Viele und die von Dir gesammelten Artikel werden bestimmt eine Menge Menschen enorm nach vorne bringen! Danke für die Inspiration! schöne Grüße, Florian

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen